GH und KH bei Garnelen


Mit Nano-Min lassen sich wichtige fehlende Mineralien im Wasser ersetzen.
Mit Nano-Min lassen sich wichtige fehlende Mineralien im Wasser ersetzen.

Bei der Garnelenhaltung sollte eine deutsche Karbonathärte, dKH, von 0° angestrebt werden, denn in der Natur wird die Vermehrung durch den Beginn der Regenzeit ausgelöst und dann ist auch in den Heimatgewässern keine Karbonathärte mehr nachweisbar. Allerdings ist bei Karbonathärte-Werten im Aquarium unter 3° Vorsicht geboten. Liegt die Karbonathärte unter 3°, so ist der pH-Wert nicht stabil und eine Veränderung durch zu viele organische Stoffe, also Futterreste, Kot und abgestorbenen Pflanzenteilen, die Stickstoff enthalten, kann zu einem plötzlichen pH-Sturz führen.

 

Dieses Risiko nimmt zu, wenn über längere Zeit kein Wasserwechsel durchgeführt wird! Der in organischen Stoffen enthaltene Stickstoff wird bei bestimmten pH-Werten von Bakterien zu Ammoniak umgewandelt. Im weiteren Verlauf des Stickstoffkreislaufs entsteht Nitrit und Nitrat (oder Salpetersäure, vom pH-Wert abhängig). Die Säure reagiert mit dem Calciumhydrogencarbonat, also der Karbonathärte, zu CO2 und Wasser. Durch diese Reaktion sinkt die Karbonathärte und ein Säuresturz ist möglich.

 

Ebenfalls wichtig ist eine deutsche Gesamthärte, dGH, von über 5°, da es ansonsten aus Mangel an Mineralien bei den Tieren zu Häutungsproblemen kommen kann. Auch die Mikroorganismen für die Reinigung des Wassers können sich bei einer Gesamthärte von über 4° besser vermehren. Hat man ein weiches Ausgangswasser mit einer zu geringen Gesamthärte zur Verfügung, so gibt es bereits verschiedene Präparate für Crustaceen, welche die Gesamthärte anheben und die Karbonathärte unverändert lassen.